Diebstahl: Aufklärungsquote bei Wohnungseinbruchsdiebstähle gesteigert!

Den größten Anteil aller Straftaten bilden die Diebstähle mit 18.094 Fällen. Dabei handelt es sich um 10793 Fälle des einfachen und 7301 Fälle des schweren Diebstahls. Dies macht etwa ein Drittel aller Straftaten des vergangenen Jahres aus.

Damit wurden in diesem Deliktsbereich 576 Fälle mehr als im Vorjahr erfasst. Vergleicht man die Zahl mit den Werten der letzten Jahren, so ist eindeutig zu beobachten, dass die Zahl weiter insgesamt auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau bleibt. 2004 registrierte die Polizei noch 26.567 solcher Delikte.

                                              Vergleich der Diebstähle:

pks_diebstaehle_580
Vergleich der Diebstähle im PP Mittelhessen - aus der polizeilichen Kriminalstatistik 2014

Im Bereich des einfachen Diebstahls dominiert der Ladendiebstahl mit 2.894 Fällen, was ein einen Anstieg von 100 Delikten bedeutet.
 
Im Bereich des schweren Diebstahls liegt der Diebstahl aus Kraftfahrzeugen weit vorne. Hier wurden 1.130 Taten angezeigt. Dies bedeutet ein Zuwachs von 282 Taten. Leicht angestiegen ist der Fahrraddiebstahl. Wurden 2013 noch 1.351 Fahrräder gestohlen, so stieg diese Zahl 2014 um 110 Fälle auf 1.461 an.

Im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls kam es zu einem leichten Anstieg von 1447 auf 1525 Fälle. Erfreulich dabei war, dass die Aufklärungsquote von 15,3 auf 17 Prozent gesteigert werden konnte. Positiv zu bewerten ist auch, dass die Zahl der Versuche auf 41,8 Prozent anstieg. Dies zeigt, dass die vielen polizeilichen Maßnahmen rund um das Thema Wohnungseinbruch ihre Wirkung zeigen.

„Ich freue mich, dass sich die Anstrengungen in diesem nicht einfachen Ermittlungsbereich bemerkbar machen. Wir werden weiter und unvermindert  mit Kontrollen, sichtbarer Polizeipräsenz, intensiver Tatortarbeit, kriminalpolizeilichen Ermittlungen und Präventionsarbeit versuchen, den Wohnungseinbruch einzudämmen“, so Manfred Schweizer.

 

Vergleich Wohnungseinbruch der letzten fünf Jahre:
 
 
pks_wohnungseinbruch-_580
Vergleich Wohnungseinbruch der letzten fünf Jahre im PP Mittelhessen - aus der polizeilichen Kriminalstatistik 2014
 
Grundlage für die veröffentlichten Zahlen ist die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS). Dabei handelt es sich um eine Erfassung aller bekannt gewordenen Straftaten. Die Erfassung geschieht nach bundesweit einheitlichen Richtlinien und erfolgt, wenn der Vorgang nach Abschluss der Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft abgegeben wird.

Die Häufigkeitszahl lag im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums im Jahr 2014 bei 5.123. Dieser Wert unterschreitet deutlich den aktuellen Landesdurchschnitt, der bei 6.566 liegt. Er zeigt, dass die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung in Mittelhessen wesentlich geringer ist als im gesamten Land. Bei der Häufigkeitszahl handelt es sich um die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner.

Die folgende Darstellung zeigt die Anteile der verschiedenen Deliktsbereiche an der Gesamtkriminalität:
 
pks_anteile-deliktsbereiche
 
original
 
Quellen:
https://www.polizei.hessen.de/icc/internetzentral/nav/5f0/broker.jsp?uCon=02e706c1-26a0-1c41-2e82-b641ef798e7b&uTem=bff71055-bb1d-50f1-2860-72700266cb59&uMen=5f0706c6-408b-c841-333d-0b33165474d5&_ic_print=true&nocache=true
http://i.huffpost.com/gen/1817988/original.jpg
www.Polizei Hessen.de
logo_hessen
www-logo_polizei_hessen_sicherheit_170x80

Allgemeine Entwicklung

Wachs_Nachbar_150x108
Stuetzpunkt_Logo_rechteckig240x168
vdslogo
rzlogoklein

anerkannte Errichterfirma

QM-System DIN EN ISO 9001

rzlogoklein
vdslogo

Anerkennungs Nr.: E 193126

Ihr Meisterbetrieb für Sicherheitstechnik
jubilee-25-years
jubilee-25-years